© Geminde Eiselfing

Eiselfing/Wasserburg – Sicher und aufmerksam mit dem Fahrrad im Heimatort unterwegs sein. Diese Möglichkeit erhalten Kinder im Rahmen der Verkehrserziehung durch ein weiteres Angebot der Polizei Wasserburg. Pilotklasse war jetzt die vierte Jahrgangsstufe der Grundschule Eiselfing.

Auf einer zuvor festgelegten Route rund um Schule und Rathaus in Eiselfing konnten die Kinder, welche die Fahrradprüfung erfolgreich abgelegt hatten, einzeln und in Gruppen das Fahren unter realen Bedingungen testen. Die Wichtigkeit von Handzeichen, genauem Schauen und einem allgemein umsichtigen Fahrverhalten wurden auf diese Weise hautnah miterlebt. An unübersichtlichen Stellen hatten sich Helfer postiert, um diese zusätzlich abzusichern.

Zuvor nahmen die Polizeibeamtinnen Alexandra Eichner und Katharina Burger noch die Fahrräder aller teilnehmenden Kinder in Augenschein, um diese auf ihre Verkehrssicherheit zu überprüfen. Die meisten Räder befanden sich in einem sehr guten Zustand. Es wurden lediglich kleine „Schönheitsfehler“ festgestellt. Diese wurden wiederrum auf einer Mängelliste notiert und den Schülern ausgehändigt.

Die Durchführung der Jugendverkehrsschule im Realverkehr stellt ab sofort eine wertvolle Ergänzung zu den umfangreichen Ausbildungstagen auf dem Verkehrsübungsplatz am Badria in Wasserburg dar. Mittelfristiges Ziel ist es, alle Grundschulen in der Region zur Teilnahme am Praxistag im jeweiligen Ort zu begeistern. „Die Jugendverkehrsschule ist ein wichtiger Beitrag für jedes Kind zur Verkehrssicherheit. Trotzdem ist eine Unterstützung von Eltern und Schule weiterhin erforderlich, um das richtige Verhalten der Kinder im Straßenverkehr nachhaltig zu stärken“, betonte Alexandra Eichner.

Sie bedankte sich bei der Schulleitung und allen fleißigen Helfern. Nur mithilfe dieser tatkräftigten Unterstützung und Zusammenarbeit habe eine solche Aktion stattfinden und durchgeführt werden können. Auch trug die Gebietsverkehrswacht Wasserburg zum Erfolg bei, indem sie zwei Fahrräder für die Polizeibeamtinnen spendete.

Rektorin Nadine Sauer zeigte sich ebenfalls vom neuen Ausbildungsmodul überzeugt, welches der Sicherheit aller Schüler im Straßenverkehr zugutekomme: „Egal, ob im Trubel der Stadt oder auf vermeintlich wenig befahrenen Landstraßen – wer die Tücken des Verkehrs früh genug selbst kennenlernt, ist auf gefährliche Situationen besser vorbereitet und handelt dann auch richtig.“